1. Runde
Durch Neuzugänge und Rückkehrerinnen gestärkt starteten die Damen I am 30. September 2018 in der heimischen Schützenmatte in die Saison 2018/2019. Mit den Spielerinnen aus Bern warteten gleich zu Beginn altbekannte Kontrahentinnen auf ein Kräftemessen. Mit einer Zweiminutenstrafe gegen Burgdorf vor Ablauf der ersten fünf Spielminuten, welche von Bern in ein erstes Tor umgemünzt wurde, misslang der Start in die neue Saison.

Während sich sei-tens Burgdorf der Torerfolg trotz intensiver Bemühungen nicht wirklich einstellen wollte, sah es auf Seiten Bern etwas anders aus und die erspielten Chancen endeten nicht selten im Netz. Auch eine hauptsächlich ohne Torhüterin (4:3) gespielte zweite Halbzeit führte nicht zum gewünschten Erfolg. Vielmehr mussten zwei Empty-Netter hingenommen werden, so dass das Saisonauftaktsspiel mit einer 9:2 Niederlage endete.

Mit den Damen aus Tramelan wartete zum zweiten Match des Tages eine der Aufsteigermannschaften auf. Mit nur fünf Feldspielerinnen und bereits einem Match in den Beinen hatten es die Jurassierinnen schwer, den läuferisch starken Burgdorferinnen entgegenzuhalten. Während Burgdorf den Ball in den eigenen Reihen laufen lassen und Tempo machen konnte, waren die Gegnerinnen stets einen Schritt zu spät und mussten sich nach 40 Minuten mit ei-nem 15:2 geschlagen geben.

2. Runde
Bereits in der zweiten Saisonrunde trafen die Burgdorferinnen auf Murgenthal und Biel, welche die stärksten Gegnerinnen der diesjährigen Saison sein dürften.

Im ersten Spiel machten die Emmenstädterinnen ab der ersten Spielminute Druck auf die oberaargauischen Gegnerinnen und griffen diese auch hinter dem Tor an. Die Murgenthale-rinnen, mit dieser Spielweise etwas überfahren, kamen kaum in Ballbesitz und hatten Mühe, in das Spiel zu finden. So überrascht es wenig, dass Burgdorf bald in Führung gehen und die-se ausbauen konnte. Erst in der 15. Spielminute gelang den Oberaargauerinnen der erste Treffer. Anfangs der zweiten Halbzeit wollte sich der Torerfolg auch mit einer vierten Feldspielerin nicht einstellen, während Burgdorf die Führung ausbauen und das Spiel mit einem verdienten 3:7 Sieg beenden konnte.

Keine unbekannten Gesichter standen den Burgdorferinnen im zweiten Spiel des Tages gegenüber. Seit einer halben Ewigkeit treffen die Spielerinnen aus dem Tor zum Emmental auf die Seeländer Gegnerinnen, wobei die Spiele stets ausgeglichen, spannend und mit unbekanntem Ausgang sind. So auch am vergangenen Sonntag: Wie bereits im ersten Spiel machten die Burgdorferinnen von Anfang an Druck und hatten viel Ballbesitz, während Biel zu Beginn Mühe bekundete, sich zu organisieren. Mit einem Backhandtor gelang daher auch bald die 1:0-Führung für Burgdorf. Etwas besser organisiert als zu Beginn gelang den Seeländerinnen nur wenig später der Ausgleichs- und kurz vor der Pause der Führungstreffer. Davon unbeirrt kämpften die Burgdorferinnen in der zweiten Halbzeit weiter, scheiterten aber mal für mal an der starken gegnerischen Torhüterin, bis schlussendlich eine Kombination von schnellen Pässen zum Ausgleichstreffer führte. In der effektiven Spielzeit überstürzten sich die Ereignisse und von jeder Mannschaft musste eine Spielerin für zwei Minuten die Straf-bank hüten (einmal Abstand, einmal wegen wiederholten Reklamierens). Mit lediglich zwei Spielerinnen auf jeder Seite gelang den Bielinnen der Führungstreffer. Den nur wenig später zugesprochenen Penalty konnten sie aber nicht verwerten. Wieder komplett kämpfte noch einmal jede Burgdorferin für den Sieg. Doch auch ohne Torhüterin war ihnen der Erfolg nicht bescheiden und auch die letzte Abschlussmöglichkeit zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff fand ihr Ende an der gegnerischen Torlatte und nicht im Netz. Trotz einer sehr guten Leistung und mehr Ballbesitz mussten sich die Spielerinnen aus Burgdorf mit einiger Enttäuschung eingestehen, dass, wer die Tore nicht macht, sie kassiert und mit einer undankbaren 2:3 Niederlage den Heimweg antreten.