Am Sonntag stand das Lokal-Derby gegen die Waschbären aus Herzogenbuchsee auf dem Programm. Das letzte Rencontre im Frühling verloren die Burgdorfer kläglich. Revanche war angesagt. Mit gestärktem Selbstvertrauen aus der letzten Partie und dem Wissen,

dass die Gemütslage bei den Waschbären komplett anders war begaben wir uns ins idyllische Mittelholz. Unser Ziel war es der Partie von Anfang an unser Stempel aufzudrücken. Dies gelang uns wunderbar. Die Blöcke agierten kompakt und das Umschaltspiel war besser als zuletzt gegen GC. Es dauerte nicht lange bis unsere Überlegenheit zählbar Wurde: Staub eröffnete sein persönlicher Torreigen in der 5. Spielminute, Spreng doppelte nach schönem Passspiel mit Weber obendrauf und Heppler schoss sein erstes Tor der Saison kurz vor dem Pausentee.

Trotz der klaren Hierarchie auf dem Feld vermochten die Racoons hie und da offensive Akzente zu setzen, welche aber allesamt an T-Wall-Kosi-Thom hängen blieben. Das Trainerduo Bumann-Wiedmer fand für diese Nachlässigkeiten im Defensivspiel klare Worte.

Das Herren 1 trat im zweiten Drittel noch disziplinierter auf und so kam es für die Herzogenbuchser knüppeldick: Staub, Widmer und je zweimal Brawand und Weber schossen die Waschbären ins Elend. 7:1 war das Resultat des 2. Drittels und es ging mit einem 10:1 in die zweite Pause.

Das letzte Drittel kontrollierten wir mit einer reifen Leistung. Spreng, Läng und Neuzuzug Mosimman waren für die Tore 10, 11 und 13 besorgt.

Es war bis zum Schluss eine äusserst faire Partie und die Racoons besonnen sich bis zuletzt dem Unihockeyspiel. Dies ist bei einer so klaren Angelegenheit nicht selbstverständlich. Auch wir hatten in unseren ersten zwei Saisons in der 2. Liga ein paar schwierige Zeiten durchgemacht. Trotz hohen Niederlagen gab es doch immer ein paar positive Punkte: Das Freistoss-Tor der Waschbären war eine einstudierte und gut ausgeführte Variante. Auch beim Konterangriff zum 12:2 fackelten sie für einmal nicht lange und schoben ein.

Der Sonntag ging voll und ganz nach Gelb-Schwarzem Gusto zu Ende. Viele Spieler vom H1 genossen weitere 7 Treffer in der Bundeshauptstatt. So war es doch insgesamt ein flotter Sonntag.