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Nach der verlorengegangen Auftaktpartie in Zürich, kam es letzten Sonntag in der Schützenmatt zum ersten Heimspiel in der Serie für den UHC Burgdorf.
Von Beginn an versuchte das Gastteam aus Zürich mit einem frühen Forechecking das Heimteam rund um Coach Rentsch unter Druck zu setzten und von allfälligen Verunsicherungen, durch den enttäuschenden Auftakt der Burgdorfer in die Serie, zu profitieren.

Jedoch war von solchen Verunsicherungen nichts zu spüren. Die heranstürmenden Crusaders konnten mal für mal ausgespielt werden. Ähnlich wie im ersten Spiel war Burgdorf spielerisch überlegen und hatte mehr Ballbesitz. Die Defensive stand jedoch heute solider und konnte die gefährlichen Konter der Zürcher bereits früh unterbinden. In der Offensive mangelte es aber weiterhin an gefährlichen Torchancen bzw. der nötigen Effizienz im Abschluss.
Es dauerte bis in die 10. Spielminute als Läng, lanciert von Ilja Stucki, mit einem Drehschuss zum 1:0 traf. Obwohl den Crusaders heute nur wenige Abschlüsse gewährt wurden, konnten sie kurz vor Ende des ersten Drittels noch zum 1:1 ausgleichen. Von diesem Rückschlag liess sich Burgdorf aber nicht aus der Bahn werfen und nicht mal eine Minute nach Anpfiff des zweiten Drittels traf Ilja Stucki auf Pass von Nicolai Stucki zur erneuten Führung. Die Stadtzürcher bekundeten immer mehr Mühe mit dem hohen Tempo, welches die Emmentaler nun anschlugen. Dies schlug sich leider nicht im Resultat nieder, weil das Heimteam weiterhin im Abschluss sündigte bzw. sich zu wenig zwingenden Chancen erspielte. Deshalb dauerte es fast bis zur Spielhälfte bis Stucki Julian den langersehnten Zweitore-Vorsprung erzielte. Gegen Ende des Drittels lancierte Stucki Nicolai Bräm, der mit einem wunderbaren Querpass Läng bediente, welcher nur noch zum 3:1 einschieben musste.  Damit war bereits vor dem zweiten Pausentee die Partie entschieden. Im letzten Drittel spielte sich Burgdorf in einen Rausch. Mittlerweile mit drei Linien spielend, konnte das Tempo hochgehalten werden. Die Crusaders fanden einfach kein Mittel um die drohenden Niederlage noch zu verhindern. Die solide Defense rund um Schlussmann Bieri liess keinen zweiten Treffer der Zürcher zu. Mit 4 weiteren Gegentreffern (2x Stucki I., 1x Läng, 1x Eigentor) wurden die Crusaders am Ende mit einer 8:1 Packung nach Zürich geschickt.
Nun gilt es für das Herren 1 Team den Fokus zu halten und den „Flow“ aus dem Heimsieg mitzunehmen, damit nächsten Samstag das benötigte Break in Zürich realisiert werden kann.