Nach zuletzt zwei Siegen reisten wir heute mit einem Minikader nach Brugg. Für die letzte Partie im Jahr nahm man sich viel vor und wir wollten uns das Weihnachtsgeschenk gleich selbst machen. Das Hinspiel in Burgdorf ging in der Verlängerung unglücklich ans mittlerweile 2. platzierte Brugg. 

Wir starteten jedoch sehr schwach in diese Partie. Stets ein-zwei Meter zu weit weg vom Gegner und offensiv zu hastig. Zwar glich Timo die Partie zwischenzeitlich aus (1:1), doch konnten wir froh sein stand es nur 3:1 zur Pause.

Nach dem Pausentee und einer taktischen Umstellung fanden wir etwas besser in die Partie. Dennoch blieb das Spiel in der Offensive zerfahren und defensiv hatten wir Mühe die Rushes der Brugger zu kontrollieren. In Überzahl verkürzte Julian Richard zum 3:2, doch auch dieses Drittel ging mit 3:1 zu Gunsten der grauen Vierbeiner. 6:2 zur Pause.

Im dritten Abschnitt wollten wir mit zwei Linien die Brücke zum wackeln bringen. Vieles wackelte in diesem Drittel, jedoch nicht das Skoreboard. Nach dem 7:2 stellte Ivan wieder auf 3 Sturm und 2 Verteidigerblöcke um. Die Begegnung wurde zunehmends ruppig und plätscherte vor sich hin. Einzig die Matchuhr lief zuverlässig zur sechzigsten, wo Nicola zum 7:3 korrigierte. 

Es war ein frustrierender Abend, da wir nicht an Brugg, sondern an uns selber scheiterten. Statt den Ball ins rollen zu bringen, schlossen wir uns munter Bruggs Spielstil an und so wurde es ein Abend zum vergessen.

Das Spiel war Resultat der schlechten Tagesform (Viele Absenzen, Helfereinsätze, verletzte, Weihnachtsessen,...) und aber auch der mangelnden Trainingspräsenz der vergangenen zwei Wochen.

Schön ist aber, dass unsere zwei Flügel Timo und Jule getroffen haben. Beide, zuletzt oft punktelos, sind zwei wichtige Waffen in unserem Arsenal.

Wir können es besser und sind ä guete Huufe. Demnach freue ich mich aufs Unihockey Jahr 17 mit euch! 

/NS