Mit einer Minimalbesetzung von fünf Feldspielerinnen und einer Torhüterin machten sich die Spielerinnen des Damen I am vergangenen Sonntag top motiviert und in bester Laune auf den Weg nach Bremgarten AG. Da unser erster Gegner von heute das Team vor Saisonstart zurückgezogen hatte, war nur ein Match zu bestreiten, was uns, aufgrund der Kadergrösse, gelegen kam.

In den vergangenen Trainings wurde uns regelmässig eingetrichtert, ruhig zu spielen, den Ball zu halten und die sich ergebenden Chancen zu nutzen, um ein Tor zu schiessen. Eine Strategie, die uns nicht unbedingt liegt, wir aber dennoch zu beherzigen versuchen wollten.

Der Start in das Spiel gegen die Spielerinnen aus dem luzernischen Eschenbach war verhalten und sehr unruhig. Unsere Gegnerinnen waren in deutlicher Überzahl, so dass wir versuchten, unsere Kräfte zu sparen. Dies führte jedoch dazu, dass wir etwas unsicher auftraten. Früh in der ersten Halbzeit fiel den acuh das erste Tor gegen uns. Nur wenig später stand eine unserer Gegnerinnen alleine vor unserem Tor und konnte dank eines Fehlpasses unsererseits zum 0:2 erhöhen. Nach diesen beiden ersten Treffer gelangten wir besser ins Spiel und hatten einige sehr schöne Chancen, welche jedoch entweder in den Händen der gegnerischen Torhüterin oder neben dem Tor endeten. Mit einem Drehschuss gelang es uns schlussendlich kurz vor der Pause der Anschlusstreffer zum 1:2.

Nachdem wir die Pause zur Erholung genutzt hatten, nahmen wir die zweite Halbzeit mit dem Ziel, unsere Chancen besser auszuwerten und den Match noch zu drehen, in Angriff. Obwohl zu Beginn dieser zweiten Halbzeit nur vier Spielerinnen einsatzfähig waren, gelang uns bald der Ausgleichstreffer. Wieder zu fünft setzten wir nun alles daran, den Führungstreffer zu erzielen. Doch waren es unsere Gegnerinnen, denen es zuerst gelang, mit einem Tor Vorsprung davon zu ziehen und wenig später gar zum 2:4 zu erhöhen. Erneut gelang uns der Anschlusstreffer und wieder zogen unsere Gegnerinnen mit einem weiteren Tor davon. In den folgenden fünfzehn Minuten fielen auf beiden Seiten in wechselnder Folge Tore. Allerdings lagen wir weiterhin stets mindestens einem Tor in Rückstand. Das Spiel dauerte noch eine Minute und vierzig Sekunden, als der Schiedsrichter einen Freistoss für uns auf Höhe der Grundlinie unserer Gegner pfiff und unsere Gegner diesen Unterbruch für ein Time-Out nutzten. Auch wir nutzten diesen Unterbruch und spielten fortan mit vier Feldspielerinnen. Die sich auf beiden Seiten anbietenden Torchancen konnten bis vier Sekunden vor Abpfiff von keiner Seite verwertet werden. Endlich, kurz vor Schluss der Partie, gelang es uns, die letzte Torchance zu verwerten und den Anschlusstreffer zum 6:6 zu erzielen. So machten wir uns mit einem Punkt im Gepäck und weiterhin gut gelaunt auf den Weg nach Hause.